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Général d`armée A. Vaillant und Consul hon. Michel Maugé

 Volkstrauertag 16.11.2008

Am Sonntag dem 16.11.2008, dem Volkstrauertag, fand am französischen Monument 1939/1945 (der Nécropole der AALE de Mannheim) auf dem Hauptfriedhof der Stadt Mannheim die offizielle Trauerfeier der A.A.L.E. de Mannheim statt. Ehrengast war an diesem Tag Général d`armée Albéric Vaillant, ancien Commandeur der Légion étrangère. Als der Rolls Roys mit dem General und Président Heinrich Back am Monument vorfuhr (die Friedhofsverwaltung der Stadt Mannheim hatte die Erlaubnis erteilt, daß Général Vaillant direkt mit dem Rolls zum Denkmal vorfahren durfte), hatte sich schon eine große Menschenmenge versammelt. Mehrere wunderschöne Blumengebinde (von der Légion étrangère, vertreten durch Général Vaillant, der AALE de Mannheim, der AALE de Nancy,  dem Souvenir francais und dem französischen Honorarkonsulat in Mannheim, vertreten durch Herrn Consul hon. Michel Maugé) waren bereits vor dem Monument bereit gelegt.

Nach "Aux champs", zu Ehren des Générals und "Aux drapeaux" ergriff Président Heinrich Back das Wort. In seiner Trauerrede begrüßte er Général Vaillant, Consul hon. de France Michel Maugé, Direktor Rudolf Junger von der Fachhochschule des Bundes, Fachbereich Bundeswehrverwaltung, Président Maurice Cesar de l`AALE von Nancy, Président Joel Deville von der Amicale des Anciens Marins de Nancy, Regionaldirektor Guy Francis Lesueur vom Souvenir francais, Président Heinz Reinhard von der Marinekameradschaft Mannheim, Président Robert Ringer von der Arbeitsgemeinschaft der Mannh. Traditionsvereine sowie Direktor Schwöbel vom Friedhofsamt Mannheim welcher vom Vice-Direktor Adam von den Friedhofsbetrieben begleitet war.

Heinrich Back bedankte sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Technik des Friedhofsamts Mannheim  unter Leitung von Herrn Zimmermann sowie bei den Kameraden der Amicale Mannheim für die Unterstützung bei der Vorbereitung der Zeremonie des Volkstrauertags.

Nachstehend die Trauerrede von Président Heinrich Back:

Meine sehr geehrten Damen und Herren,  liebe Kameraden,

ich darf Sie sehr herzlich zur diesjährigen Gedenkfeier der Amicale Mannheim zum Volkstrauertag begrüßen. Ganz besonders freue ich mich, heute Herrn Général d`armée Albéric Vaillant begrüßen zu dürfen, welcher sich trotz seiner vielen Termine die Zeit nahm, aus Paris hierher zu uns nach Mannheim zu kommen um mit uns unseren toten Kameraden zu gedenken.

Ich begrüße sehr herzlich Herrn Consul hon. de France Michel Maugé, Herrn  Rudolf Junger, Direktor der Fachhochschule des Bundes in Mannheim, Fachbereich Bundeswehrverwaltung, den Präsidenten der Marinekameradschaft 1895 Mannheim, Herrn Heinz Reinhard, den Präsidenten der Vereinigung Mannheimer Traditionsvereine, Herrn Robert Ringer, und ich freue mich ganz besonders über die Anwesenheit von Herrn Schwöbel, Direktor der Mannheim er Friedhöfe, sowie Herrn Adam, stellvertretender Leiter der Friedhöfe Mannheims. Herzlich willkommen Herrn Guy Francis Lesueur, Regionaldirektor du Souvenir francais, Président Maurice Cesar de l`AALE de Nancy, Président Walter Träger, Délégué Deutschlands bei der FSALE in Paris sowie Président Joel Deville von der Amicale des anciens marins de Nancy.

Ich freue mich, Frau Barbara Zechel, Schauspielerin, Sängerin, begrüßen zu dürfen, welche für uns die französsiche Nationalhymne singen wird.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei den Technikern des Mannheimer Hauptfriedhofs unter Leitung von Herrn Zimmermann für die Bereitstellung der Technik und vor allem bei den Mitgliedern der Amicale Mannheim für die großartige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der heutigen Feierstunde.

Liebe Kameraden, meine Damen und Herren,

es ist schön, in Frieden zu ruhen, aber es ist besser, in Frieden zu leben. Irgendwo auf der Welt ist immer Krieg, und gerade diese Tatsache macht uns bewußt, daß der Volkstrauertag seine Berechtigung hat, daß er notwendig und sinnvoll ist:

als Gedenktag für die Opfer der Kriege, aber auch für die Opfer von Willkür und Gewalt. Seit 1952, also seit 56 Jahren, nach einer wechselvollen Geschichte seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, ist der Volkstrauertag eine feste Institution am 2. Sonntag vor der Adventszeit. Er fällt damit in die graue Zeit zwischen Herbst und Winter, in der sich Gedanken an Tod und Vergänglichkeit fast von selbst einstellen. Nur bei uns in Deutschland wird dieser Gedenktag an diesem Termin begangen. Bei unseren Freunden in Frankreich, England und den USA sowie vielen anderen Staaten der Welt wird den Toten der Kriege am 11. November gedacht. In Anlehnung an den Waffenstillstand und die Kapitulation Deutschlands im ersten Weltkrieg, in Compiègne, welcher das Ende des 1. Weltkriegs bedeutete.

Alljährlich, liebe Kameraden, gedenken wir an diesem vorletzten Sonntag des Kirchenjahres vor der Adventszeit unseren gefallenen Kameraden und darüber hinaus allen gefallenen Soldaten der letzten beiden Weltkriege sowie aller nachfolgenden kriegerischen Auseinandersetzungen, in Asien, Afrika und auch in Europa.

Wir gedenken und wir trauern um sie.

Der Opfer von Krieg und auch von Gewalt zu gedenken, das klingt nüchtern und auch abstrakt. Doch dahinter verbergen sich unzählige kaum fassbare Leiden unzähliger Opfer. Dahinter verbergen sich die persönlichen Schicksale sehr vieler Menschen, Mitmenschen. Wir dürfen diese Opfer nicht in Vergessenheit geraten lassen, sondern müssen uns an sie erinnern.

Wir denken und wir trauern um sie.

Erinnern wir uns, liebe Kameraden, dass genau an dieser Stelle, hier vor diesem wunderschönen französischen Ehrenmal, französiche Soldaten bestattet wurden, welche Ende des 2. Weltkriegs im Kampf gegen die Diktatur gefallen sind oder von den Nazis ermordet wurden. Sie alle waren unsere Kameraden als Soldaten und zwei von ihnen liegen immer noch hier, unter diesem Rasen, in fremder Erde, namenlos.

Wir trauern um unsere Kameraden, welche in den Reisfeldern Indochinas, in den heißen Wüsten und Steppen Algeriens, im Irak, an der Elfenbeinküste, im Tschad, im Kongo, in Jugoslawien und Afghanistan auf dem Felde der Ehre geblieben sind. Gestorben im Dienste Frankreichs, als Legionäre.

Wir gedenken unseren Kameraden von der deutschen Bundeswehr, welche im Einsatz für Deutschland und den Weltfrieden in Afghanistan und auch in anderen Einsatzgebieten ihr Leben gelassen haben.

Wir denken an sie und wir trauern.

Wenn wir zuück blicken in unsere gemeinsame deutsch-französische Geschichte, dann  wächst die Aufforderung an uns, alles zu tun, damit sich die Schrecken dieser Kriege nicht wiederholen können. Nie wieder Krieg, allein auf Versöhnung, Verständigung und Frieden basiert unsere gemeinsame Zukunft.

Versuchen wir heute, Versöhnung und Frieden zu stiften, erinnern wir uns daran, wie furchtbar Krieg und Gewalt sind. Der Volkstrauertag trägt dazu bei, diese Erinnerung wach zu halten - damit es immer weitere Schritte zur Versöhnung gibt.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Heinrich Back

Volkstrauertag 16.11.2008


Mesdames, Messieurs, chers camarades,

je tiens à vous souhaiter très amicalement la bienvenue en ce jour d`assemblée commémorative annuelle de notre amicale des anciens de la Légion étrangère de Mannheim.

Je me réjuis tout particulièrement de la présence parmi nous de monsieur le général d`armée Albéric Vaillant qui a pu se rendre libre pour venir de Paris, afin de nous rejoindre et évoquer en notre compagnie le souvenir de nos camarades disparus.

J`accueille très amicalement monsieur le consul honoraire de France Michel Maugé, monsieur le directeur Rudolf Junger de l`école supérieure fédérale d`administration publique, département administration de la Défense, le président de l`association des anciens marins de Mannheim, monsieur Heinz J. Reinhard, le président Robert Ringer de l`amicale des associations de tradition de la ville de Mannheim, de Monsieur Walter Träger, délégué des amicales de l`Allemagne auprès de la FSALE, monsieur Schwöbel, directeur du service des cimetières de la ville de Mannheim, monsieur Adam, vice-directeur du service des cimetières de Mannheim, monsieur Guy Francis Lesueur, directeur regional du Souvenir francais, président Maurice Cesar de l`amicale de Nancy et de monsieur Joel Deville, président des anciens marins de Nancy.

Je suis heureux d`accueillir également madame Barbara Zechel, celèbre chanteuse, actrice, laquelle chantera en notre nom l`hymne national francais.

Je tiens à remercier aussi très cordialement  les techniciens du service des cimetières pour leur concours et, bien entendu, mes camarades de l`amicale de Mannheim pour la préparation et la mise en oevre de la cérémonie de ce jour.

Chers camarades, mesdames, messieurs,

c`est beau de reposer en paix, mais c`est encore mieux de pouvoir vivre en paix. Partout dans le monde éclatent  encore et toujours des conflits et réellement cet état de choses nous rend consients de l`importance que peut avoir ce jour de deuil national, qu`il est nécessaire comme journée du souvenir pour les victimes de la guerre, mais aussi pour celles  de la violence.

Depuis 1952, soit depuis 56 ans, et après l`histoire mouvementée depuis les années vingt du dernière siècle, ce jour de deuil national est devenu une ferme institution pour le deuxième dimanche avant l`advent. Il tombe de ce fait dans la période grise de l`année, entre automne et hiver, au cours de laquelle il est naturel, de penser à éphémére et à la mort.

Chez nous en Allemagne ce jour sera toujours résérvé à ce rendez-vous. Chez nos amis de France, d`Angleterre et des USA ainsi que dans beaucoup de pays dans le monde on évoque le 11 novembre, les souvenir des morts de guerre, référence à l`armistice et à la capitulation de l`Allemagne à Compiègne 1918, marquant la fin de la première guerre mondiale.

Tous les ans, chers camarades, nous pensons lors de cet avant-dernier dimanche de l`année réligieuse à nos camarades diparus et plus largement à tous les soldats sacrifiès au cours des deux guerres mondiales ainsi que pendant  les affrontemens qui ont suivi en Asie, en Afrique et aussi en Europe. Nous en gardons le souvenir et nous les regrettons.

Dire que l`on pense aux victimes de la guerre et de la violence, cela résonne de facon froide et abstaite. Mais derrière ces mots se dissimulent d`innombrables peines inexprimables concernant d`innombrables victimes.

Derrière se dissimulent


Amicale des anciens de la Légion étrangère de Mannheim e. V.  | amicalemannheim@aol.com